wut-tau – gedankenauszug 39 – repoem – der emil

bedacht an=> http://deremil.wordpress.com/2014/04/15/wut-tau/

mit wut am morgen

verborgen bleiben sorgen

bleiben stillschweigend

 

wuttränen wie tautropfen

reingetropft in sich allein

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10 Kommentare

      1. Leidiger Versuch? Mal sehen:

        5-7-5—7-7: Paßt.

        Thematisch ist das Tanka frei: Paßt.

        Der Rhythmus – nunja, der Rhythmus … Aber das wird mit der Übung, nicht wahr?

      2. Den Tanka-Rhythmus gibt es doch sowieso nicht. Dein Rhythmus gehört dahinein, Dein ureigener, oder der des beschriebenen, verdichteten Momentes. Hier ist er mir zu bänkelsängerisch moritationistisch 😉

      3. Ich kann die kurzen Japaner (Haiku, Senryū, Tanka) nur dann verzapfen, wenn ich mich in die Situation eingefühlt habe, ihre Schwingungen resoniere (heißt das Verb zur Resonanz wirklich so?) und damit den Rhythmus des Moments aufnehmen kann. Bin wohl doch „Gefühlsschreiber“, nicht „Konstruktionsschreiber“.

      4. absolut verständlich und ich zähl mich auch zu den gefühlsschreibern den ich konstruier nicht so gern was bei den kurzen Japanern aber dann doch irgendwie notwendig erscheint wenn man silbenlauttechnisch gebunden

  1. Klassische Tanka, Haiku und Senryū sind immer schwer. Du hast das durchaus gut gemacht. Du und du allein entscheidest was du schreibst. Reim oder nicht Reim, das ist keine Frage. Meine neueren Texte leiten sich von den kurzen japanischen Gedichten ab. Ich verdichte Momente sozusagen. Das ist nicht immer leicht und mag vielen Menschen nicht gefallen. Aber mir. Und das ist alles, was zählt.

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