konsum – lautdenker 10

gibt es ein leben nach dem konsum dem wir verfallen wie eine cracknutte ihrem stoff
der sie zu seines eigen gemacht und irgendwo am rande wieder ausgespuckt liegen
gelassen hat bis der nächste pot das gemüt erhält und gleichzeitig verdunkelt
wie all das zeugs das uns scheinbar suggerierend prophezeit wie glücklich wir
zu sein hätten in all dem bling bling von schuh bis haar und von kniekehle bis
brustwarze in aller möglichkeitsformen die unerdenklich auf uns niederprasseln
als wäre regen von gestern und kein tropfen mehr von bedeutung da nur bling
bling glücklich macht und ich verneine und sag scheiß drauf denn der schritt
geht zu weit auch wenn der konsum zu weit gegangen und ich gerne einen anschlag
ausüben würde um dieses rädchen der überkommerzierung des menschen anzuhalten
aber ich bin friedlich und arbeite lieber für mein ich und alles und ein
kleinwenig für das teilen meiner gedanken

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4 Kommentare

  1. Herr Lautdenker,
    warum so hart sein
    mit dem Konsum?
    wir müssen leben,
    wir müssen konsumieren,
    selbst, wenn wir kein Geld haben und im Regen frieren…
    wir geben und nehmen wieder
    finden zornige Lieder
    für das was wir haben wollen
    und nicht kriegen
    Über die die haben
    nicht geben wollen
    die nichts haben
    haben sie auch nichts
    zu wollen?
    nur zu sollen?
    Fragen wir
    uns wieder
    und wieder…

    ich augenklimpere
    einmal bling für ja
    zweimal bling für
    alles unwahr
    blingblingding
    war schon immer da…

    Leben ist Begehren
    sich dem Tode verwehren
    mit allen Mitteln
    zu überleben
    sich glücklich
    zu streben
    Maß zu finden
    ist eine Zier
    wer nur konsumiert um des Konsumes willen,
    ist längst ein Sklave seiner
    Gier, seiner eigenen Ungebillen
    seiner Angst
    nicht ausreichend
    zum Sattlaben zu haben
    der wird zum
    Hamstertier im Rade
    wenn er nicht konsumiert,
    ach, eigentlich schade…

    1. liebe fee ich danke für deine Gedanken und ich schreibe Gedanken und bringe sie ins ans licht um beleuchtet hinterfragt und nachgedacht zu werden da wir in einer reinen Konsumgesellschaft leben die unabhängig von allen habseeligkeiten und Bedürfnissen in unser leben einschneitet und ich hinterfrag es noch etwas mehr da ich lebend am land Möglichkeiten leichter bei der Hand habe als urban in der Stadt und das kritische hinterfragen betrifft die Abhängigkeit die es in jeder faser gibt und diese auch bei mir da nichts ohne Konsum geht doch was wenn Konsum unser leben bestimmt und tut es das nicht schon lange!?

      1. ich habe gerade in deinem Blog den langen Austausch zwischen der Wolken beobachten und dir gelesen, also weiß ich nun, dass Du sehr naturverbunden auf einem Hof lebst.
        ich kann deine Argumente gut verstehen.
        wir leben in einer Wegwerfgesellschaft, die die Relationen und den gesunden Umgang, die Achtsamkeit mit dem was sie benutzt für ihre (Konsum-)Zwecke, für was auch immer, oft nicht zu kennen scheint.
        ich habe schon öfters ähnliche Gedanken im Kopf gehabt wie du, es macht mich traurig, wie verantwortungslos mit Überfluss umgegangen wird, wie weggeworfen wird, was noch gut wäre was noch verwendbar wäre, nur weil es nicht mehr gefällt, oder irgendwelchen Richtlinien und sonstigen Ansprüchen nicht entspricht und genügt. weggeworfen wird alles, was eigennützigen Zwecken nicht mehr dienlich ist:
        menschen, Tiere, Pflanzen, Freundschaft, Liebe, alles.
        alles ist benutzbar
        wenn man damit durch ist dann wird es weggeworfen wie ein vollgerotztes Taschentuch.
        im Idealfall ist das Taschentuch nicht aus Stoff, so wie es früher war, denn die Dinger wurden gewaschen gestärkt und gebügelt…
        sondern es ist aus Zellulose und somit biologisch abbaubar.

        somit ein gutes Gewissen, wenn alles rückstandslos entsorgt werden kann.
        ein Wort, keinen Blick mehr zurück, für das, was einmal so wertvoll war, dass es konsumiert werden wollte.
        keine Reue, kein schlechtes Gewissen, kein Bewusstsein.

        und in einer solchen Gesellschaft, wird das Wort Achtsamkeit propagiert
        als könne das Wort gewissenloses und gedankenloses Handeln irgendwie entschuldigen.

        so wird die Achtsamkeit zur Phrase
        und der Konsum der Wegwerfgesellschaft mit allem was ihr angeblich so schrecklich wichtig ist, salonfähig gemacht…

        wirklich schade, oder?

      2. hallo fee und danke fürs folgen und tja der liebe Konsum und die damit verbundene Versklavung unserer Gesellschaft denn es bedarf wirklich großer Anstrengungen und vielen Gedanken wo man wie einsparen könnte bzw wie man müll vermeiden kann und ich kann mir richtig gut vorstellen dass diese Anstrengungen und diese vielen Gedanken nicht jedermann und jederfrau liegen und man halt einfach so tut wie alle, schade eben aber jeder einzelne verändert etwas und darum mag ich mir Gedanken machen und mir auch die Anstrengungen antun

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