keinermanns held – gedankenauszug 18

ich bin keinermanns held auf den pfaden die wir gehen

ob am meeresgrund tauchend oder in der wüste zu fuß

ich bin keinermanns held auf den pfaden die wir gehen

nicht am höchsten berg oder in der dunkelheit des lichts

 

doch es bleibt festgeschrieben mit dem wellengang läuft die zeit

bloß die fischer am meer werden den orkan überleben

mit jeder welle bricht ein leben am strand die unsre zeit

wenn wir uns nicht weiterwagen als über den eigenen horizont

draußen vor den küsten auf den weltmeeren und ozianen

von dort zieht der sturm auf um über alle von uns zu richten

niemand ist keinermanns held bloß ihr da draußen glaubt an wunder

ihr da draußen glaubt an hoffnung doch schreibt nicht mit dem herzen

die ganzen lügen einer nation alle lügen aller weltreligionen

vereint euer denken und macht euch doch selbst zum feind

ganz egal ob es regnet schneit oder doch die sonne scheint

 

ich bin keinermanns held auf den pfaden die wir gehen

ob am meeresgrund tauchend oder in der wüste zu fuß

ich bin keinermanns held auf den pfaden die wir gehen

nicht am höchsten berg oder in der dunkelheit des lichts

 

doch es bleibt festgeschrieben neue wolken ziehen auf

die zeit wird reif und wachsend reifend zu existieren

draußen in der strömung herrscht kein wellengang des lichts

es bleibt dunkel in den weiten weiten des orient

alle propheten des lichts charma und religion

schlagen die hände über den kopf wellen schlagen an land

alle gesprochenen warnungen sind bloß läufer des winds

die ganzen lügen einer nation alle lügen aller weltreligionen

es ist zahltag vor den toren des herrn der nicht ruht

unaufhörlich nimmt er das was seinerzeit aus seiner feder

die feder wird euer dolch und durchbricht des tunnels licht

 

ich bin keinermanns held auf den pfaden die wir gehen

ob am meeresgrund tauchend oder in der wüste zu fuß

ich bin keinermanns held auf den pfaden die wir gehen

nicht am höchsten berg oder in der dunkelheit des lichts

 

ich bin bloß ein federtier das über der welt steht

und der die macht hat für niemanden niemals ein held zu sein

 

ich bin keinermanns held auf den pfaden die wir gehen

ob am meeresgrund tauchend oder in der wüste zu fuß

ich bin keinermanns held auf den pfaden die wir gehen

nicht am höchsten berg oder in der dunkelheit des lichts

ich bin keinermanns held und will es niemals sein

 

 

Advertisements

4 Kommentare

  1. ein langes Gedicht über Helden.
    ich könnte dich jetzt fragen, was für dich ein echter Held ist?
    wie müsste er aussehen, könnte er fliegen?
    wäre es vielleicht sogar ein Held für Geld?
    Der ein Held für andere ist, weil andere es von ihm verlangen zu sein?

    Neue Helden braucht die Welt, sage ich!

    welche, die sich trauen laut zu denken und nicht leise.

    die die ihre Weise und die Weise der anderen achten.
    die die, um ein Held sein zu können andere nicht entmachten müssen…
    die, die sanft in der Welt umher reisen und nicht mit Waffen,
    Helden, die nicht nur die Welt retten sondern auch hinweisen
    du siehst es schon,

    für Helden gibt es viele Definitionen.

    🙂

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s