gedankenauszug 4 – fasching

in welcher art und weise steht jährlich dieses thema vor meiner tür und neckt mich
närrisch bis hin zur aggressionslust inklusive allen abwegigen gedanken wenn
ich in die meute blick mit samt dem schein und glanz auf den masken auf den
derben und farblosen gesichtern einer gesellschaft die sich scheinbar
erheiternd an der maskarade der anonymität im ausbruch aus dem realen um sich scheinbar
daran zu laben dass es viel mehr gibt als ein üblicher tag zu bieten hätte mit
samt diesem einen tag an dem dann illusionen kurzzeitig wahr werden und regeln
hinten angestellt werden so wie sonst das eigene ich an den restlichen 364
tagen im jahr

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Ein Kommentar

  1. Die Gedankenlosigkeit des Karnevals im Sichselbstvergessen, der Hingabe an den Spaß, der hintergründig die dunkle Jahreszeit austreiben will.
    Närrisch in einem Büttenfass,
    mit ernstem Gesicht, das gleichzeitig selbstvergessen lacht, ist die Macht des stets erneut unschuldig aus seiner Misere wiederauferstehenden Narren, ungebrochen.
    So reizvoll, dass es die Leute jedes Jahr wieder zum Karneval treibt.
    Ein Kinderwunsch?
    Oder notwendig auch als kritischer Weltspiegel?

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